Bridge-Club Schweinfurt

 

                                                                   Museum Georg Schäfer

Bridge - Club Schweinfurt 

Herzlich Willkommen! 

Wir sind ein Bridgeclub mit ca. 100 Mitgliedern - gegründet 1972 - 

und würden uns freuen, auch Sie demnächst bei uns als Gast oder

zukünftiges Mitglied begrüßen zu können.  

Auf diesen Seiten erfahren Sie alles über unser Clubleben.Die jeweiligen Menuepunkte leiten Sie zu unseren Informationen über Turnierergebnisse, Termine, den Vorstand bis hin zu unserem Kontakt. Hier beantworten wir gerne Ihre Fragen oder vermitteln bei Bedarf auch einen Spielpartner.

 Bridge - was ist das eigentlich?

Bridge ist ein Kartenspiel mit 52 Karten, 13 für jeden der vier Spieler. Je zwei sitzen sich als Partner gegenüber, bilden eine 'Brücke', womit der wichtigste Aspekt dieses Spiels genannt ist: Wer die 'Brücke' zu seinem Partner nicht findet, wer nicht in jeder Phase des Spiels optimal kooperiert, hat kaum eine Chance auf Erfolg.

 

Bridge geht auf das Kartenspiel Whist zurück, das bereits im 17. Jahrhundert in England weit verbreitet war. Die heutige Form wurde erstmals 1925 von dem Amerikaner Vanderbilt veröffentlicht. Heute hat das Spiel, das noch bis vor kurzem als Lieblingsbeschäftigung älterer und betuchter Damen galt, die sich bei Sherry oder Portwein die Zeit vertrieben, buchstäblich die Welt erobert. Die Regeln sind weltweit gleich - ein Spiel ohne Grenzen. Deutschland ist, gemessen an den USA, Großbritannien, Frankreich, Polen und vielen asiatischen Ländern, noch Entwicklungsland. Aber auch bei uns gibt es bereits ca. 600.000 Anhänger! Weltweit gilt Bridge mit ca. 50 Millionen Spielern, nach Golf und Tennis aber weit vor Schach, als eine der am häufigsten betriebenen Freizeitbeschäftigungen.

 

Ähnlich wie beim Schach kommt es auf die strategische Fähigkeit an, Spielzüge weit im Voraus zu planen und die gegnerischen Karten und Spielzüge präzise einzuschätzen. Ein so kompliziertes Spiel kann im Rahmen dieser Darstellung nicht annähernd umfassend beschrieben werden. Es setzt sich aus den beiden Abschnitten Reizung und Spielführung zusammen. Bei der Reizung teilen sich die Partner indirekt, d.h. über bestimmte Reizsysteme, von denen es weltweit ungefähr 40 gibt, die Farbverteilung und die Stärke ihrer Blätter mit, um die Trumpffarbe und die Anzahl der Stiche, die man erzielen möchte, festzulegen. Ein Spiel ist gewonnen, wenn mindestens die Zahl der Stiche, für die man sich beim Reizen festgelegt hat, auch erzielt wurde.

 

Erfolg beim Kartenspiel ist zu einem beträchtlichen Teil Glücksache. Nicht so beim Bridge. Der Zufall des Mischens spielt keine Rolle, weil Bridge-Turniere so organisiert sind, dass am Ende alle Teilnehmer die gleichen Karten gespielt haben. Gewonnen hat dann das Paar, welches die Hände optimal bewertete, beim Reizen die idealen Kontrakte fand und die maximale Anzahl von Stichen erreicht hat.

 

Neben den zahlreichen lokalen und regionalen Turnieren gibt es beim Bridge Mannschaftspunktspiele mit Auf- und Abstieg in diversen Klassen, wie beim Fußball, Handball oder Tennis, ebenso Meisterschaften auf nationaler und internationaler Ebene. Nur vom anschließenden Duschen ist nichts bekannt - auch wenn bei einem vier- bis fünfstündigem Turnier mancher Schweißtropfen fließt.

 

 

 

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